Klienten-Feedback: Paar C

Paar C kam zu Paar- und Einzelsitzungen. Frau C schreibt mir nach vier Paarsitzungen: »Herzlichen Dank für den erfrischenden Buchtipp (Warum die nettesten Männer …) – da hätte ich mir glatt zwei oder drei psychologische Wälzer sparen können!! Den Hinweis mit den nicht gerade genialen Beispielen habe ich gut gebrauchen können, sonst hätte ich es vielleicht gleich wieder weggelegt, aber so sind mir doch ein paar Schuppen von den Augen gefallen. Das Muster, immer noch mehr machen zu wollen, um endlich Anerkennung zu bekommen, dabei genau das Gegenteil zu erreichen: nämlich auch noch als ›Inventar‹ behandelt zu werden, kam mir sehr bekannt vor. Und mit etwas Lebenserfahrung muss ich zugeben, dass da nicht mal eine schlechte Absicht des betreffenden Mannes dahinter steht, wie sicher auch in unserem Fall. Bestärkt hat mich die Lektüre in meinem derzeitigen Gefühl, ›Taten sprechen zu lassen‹, statt immer wieder zu reklamieren und zu fordern. Dabei kann mir leider keine noch so gute Beratung helfen, die Schritte muss ich selber gehen – allein es fehlt die Übung […]. Aus unseren Gesprächen nehme ich für mein weiteres Leben etwas Wichtiges mit, einen Kompass sozusagen, der heißt: »Es muss sich stimmig anfühlen, nur dann ist es lebendig« – und die Aussage, dass diese Lebendigkeit immer ein Risiko mit sich bringt. Mit dem Risiko-Gefühl ringe ich derzeit noch, bei aller Gewissheit. Dennoch muss ich den entscheidenden Schritt in Richtung Trennung gehen, sonst fühlt sich bald gar nichts mehr stimmig an – wir können nämlich das alte Spiel wunderbar auch auf dem momentan abgesteckten Terrain weiterspielen. […] Unverstanden und unwohl habe ich mich keinen Augenblick bei Ihnen gefühlt! In meinem Tagebuch finden sich viele Zitate aus Ihrer Beratung. Allerdings hatte ich, anders als mein Mann, Hoffnung auf eine strukturierte Organisation der Trennung, und da ging es mir wohl nicht schnell genug. Ich hätte mir etwas mehr ›Provokation‹ bei Ihren Fragen gewünscht, um unsere falschen Muster und Konfrontationspunkte herauszufinden. Ich kann mich immer ganz gut ›herausreden‹ und brauche daher manchmal ein ›verbal gestelltes Bein‹. Also keine Kritik an Ihnen persönlich, nur war es in dieser Zeit für mich nicht die richtige Methode.« Herr C kam noch weitere fünf Sitzungen zum Einzelcoaching und mailte mir dann: »Vielen Dank für unsere Gespräche […]. Mir persönlich haben die Gespräche sehr geholfen, mir über meine Situation Klarheit zu verschaffen«.

  11 JAHRE

KRAFTQUELLE ZWEISAMKEIT

Paarberatung in Pankow

Evelyn Mühmert

Dipl. Ökonomin

Dipl. Sozialpädagogin

 

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